Nicholas Potter – „Die neue autoritäre Linke. Eine akute Gefahr für die demokratische Gesellschaft.“
Lesung und Diskussion
"Sie gibt sich progressiv, tritt aber seit dem Angriff der Hamas auf Israel zunehmend demokratiefeindlich auf: die neue autoritäre Linke. Mit dogmatischem Eifer deutet sie radikalislamistische terroristische Gewalt zum dekolonialen Widerstand um. Antisemitismus grassiert. Und Propaganda und Desinformation autokratischer Regime oder zweifelhafter „Alternativmedien“ nimmt sie bereitwillig auf. Wer widerspricht, gilt schnell als Feind, gegen die Presse schürt sie Hass – bis hin zu Mordaufrufen. Eine Diskussion mit dem taz-Journalisten und Buchautor Nicholas Potter."
Nicholas Potter: Der britischstämmige, in Berlin lebende Journalist arbeitet zu den Themen Extremismus, Konflikte, Medien, Subkulturen und soziale Bewegungen. Er ist Redakteur bei taz, internationaler Korrespondent des schwedischen Magazins Expo und veröffentlicht unter anderem im The Guardian, bei Haaretz, Tagesspiegel, Fluter und der Jüdische Allgemeine. Für seine journalistische Arbeit wurde er 2024 für den Theodor-Wolff-Preis nominiert. 2026 erschien sein Buch Die neue autoritäre Linke im dtv Verlag. (https://nicholaspotter.net/, Entnommen am 28.05.2026)
Zeit: | Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:00 Uhr | |
Ort: | Celler Synagoge, Im Kreise 24, Celle | |
Veranstalter: | Jüdischen Gemeinde Celle e.V. in Kooperation mit dem Projekt Gesellschaftliche Perspektiven gegen Antisemitismus, der vhs Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. | |
Lesung: | Nicholas Potter | |
Das Projekt wird gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen.

