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alte Satzung

Satzung der Gesellschaft für

Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. Celle

           § 1

 

Der Verein führt den Namen "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle" mit dem Sitz in Celle. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

             § 2

 

  1. Zweck der Gesellschaft ist es, die Beziehungen zwischen Christen und Juden im Geiste der Toleranz zu pflegen, in der Öffentlichkeit Kenntnis des Judentums und des Schicksals der Juden zu verbreiten und dem Antisemitismus entgegenzutreten.
  2. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  3. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dein Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

            § 3

 

Mitglied der Gesellschaft kann jeder werden, der sich zu ihren Zielen bekennt und die Aufnahme schriftlich beantragt. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

              § 4

 

Der Austritt aus der Gesellschaft kann jederzeit durch schriftliche Erklärung an den Vorstand erfolgen.

 

              § 5

 

Mitglieder, die den Bestrebungen der Gesellschaft zuwiderhandeln, können durch Beschluss des Vorstandes aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Gegen den Beschluss Ist Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zulässig. Im Falle der Berufung ruhen die Mitgliederrechte bis zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung.

 

            § 6

 

 

Die Höhe des Jahresbeitrages der Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

           § 7

 

Organe der Gesellschaft sind: 1. der Vorstand, 2. die Mitgliederversammlung, Soweit In der Satzung nichts anderes bestimmt ist, werden Beschlüsse der Organe mit einfache Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

           § 8

 

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertretern. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB, und zwar jeder allein. Im Innenverhältnis gilt, dass der erste stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden und der zweite stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden und des ersten stellvertretenden Vorsitzenden von der Vertretungsbefugnis Gebrauch machen dürfen. Im Vorstand nimmt der erste stellvertretende Vorsitzende das Amt des Schriftführers wahr. Der zweite stellvertretende Vorsitzende fungiert als Schatzmeister der Gesellschaft. Der Vorstand kann durch zwei Beisitzer ergänzt werden.

 

                 § 9

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wahl erfolgt durch Akkla-

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mation. Auf Verlangen von einem anwesenden Mitglied hat sie in geheimer Abstimmung zu erfolgen. Der Vorstand ist einzuberufen, wenn eines der Vorstandsmitglieder es verlangt. § 10

                 

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

 

  1. Wahl des Vorstandes;
  2. Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung sowie die Genehmigung des Haushaltsplanes;
  3. Entlastung des Vorstandes;
  4. Beratung des Arbeitsplanes der  Gesellschaft 5. Beschlussfassung über Änderung der Satzung.

                   

         § 11

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich, in der Regel sechs Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand einberufen werden. Der Vorstand muss sie einberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder eine Mitgliederversammlung schriftlich beantragt hat. Die ordentliche Mitgliederversammlung Ist mindestens zwei Monate, die außerordentliche mindestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. 

  § 12

Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Die Art der Abstimmung wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder. Paragraph 2 der Satzung kann nicht geändert werden. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse der Versammlung sind schriftlich niederzulegen und von Vorsitzendem und Schriftführer zu unterzeichnen.

   § 13

Die Einnahmen der Gesellschaft bestehen aus den Beiträgen, aus Spenden und aus Zuschüssen.

   § 14

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    § 15

Die Gesellschaft kann dem Deutschen Koordinierungsrat der "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V." in Frankfurt beitreten.

 

          § 16

 

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinne und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins widersprechen, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

          § 17

 

Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt ihr Vermögen an die Stadt Celle mit der Auflage, es im Sinne der Vereinsbestrebungen unter anderem zur äußeren und inneren Erhaltung der Celler Synagoge, Im Kreise 24, zu verwenden.

 

Beschlossen anlässlich der Mitgliederversammlung am 27. Oktober 1981 In Celle, ergänzt durch die Sätze (2) bis (5) zu § 2 gemäß einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 13. Januar 1991.

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